
Helfen ist unverzichtbar.
Berlin. Mitten unter uns leben offiziell 10.000 Obdachlose auf der Straße – Tendenz steigend. Die Dunkelziffer liegt jedoch schon heute bei etwa 40.000 Obdachlosen alleine in Berlin. Menschen, die kein soziales Netz auffängt, um ihnen eine menschenwürdige Existenz zu sichern. Die Hilfsangebote für Arbeitslose, Wohnungslose, Hoffnungslose werden immer rarer. Der Bedarf steigt in diesen Zeiten, aber die öffentlichen Kassen sind leer. Nur privates Engagement und karitative Verbände versorgen diese Menschen mit dem Allernötigsten: einer warmen Mahlzeit, einem Schlafplatz, Kleidungsstücken oder kompetenter juristischer, psychologischer und sozialer Beratung. Aber selbst unter den Bedürftigen gibt es noch Randgruppen: Alkoholiker, bei denen alle Therapien vergebens waren, Menschen ohne Halt, voller Scham und Berührungsängste, nicht in der Lage, die medizinische Versorgung für Obdachlose in den Notaufnahmen der Krankenhäuser wahrzunehmen. Die typischen Milieuerkrankungen und erbärmliche hygienische Verhältnisse beschleunigen den physischen und psychischen Verfall.
Engagement für Obdachlose.
1996 haben wir den "Verein Berliner Ärzte und Apotheker für Obdachlose Underdocs e. V." ins Leben gerufen, der die medizinische Versorgung für Obdachlose in Berlin verbessern soll. Im Laufe der Jahre haben wir durch kontinuierliches Engagement in Form von Spendenaktionen und eigenen Spenden beträchtliche Mittel zusammengetragen. Diese werden in vollem Umgang an gemeinnützige Einrichtungen und Stiftungen weitergeleitete, wie zum Beispiel an die 2002 von der Berliner Ärztin Dr. Jenny De la Torre gegründete De La Torre-Stiftung (www.delatorre-stiftung.de).
Die Jenny De la Torre-Stiftung unterhält ein Gesundheitszentrum für Obdachlose, das sich ausschließlich über Spenden finanziert und Obdachlose allgemein- und fachmedizinisch versorgt, psychologisch betreut sowie in Rechtsfragen berät.
Das Gesundheitszentrum in der Pflugstraße 12 in Berlin ist aus der ambulanten Grundversorgung zahlloser Menschen, die sonst keine Chance auf ärztliche Behandlung hätten, nicht mehr weg zu denken.
Diese Grundversorgung und Betreuung muss mit privatem Engagement erhalten und weiter ausgebaut werden. Dafür engagieren wir uns heute und in Zukunft ebenso wie viele unserer Kunden und Geschäftspartner. Helfen Sie mit!